Amüsante Nikolaus-Geschichte:

 "Der Glaubenskrieg der Nikoläuse" 

& zwei Adventsgedichte von Rega Kerner

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Die humorvolle Nikolaus-Novelle:


Glaubenskrieg der Nikoläuse - EbookMagische Elternrealität 1: Wundere dich und schmunzle über einen himmlischen Unfall mit menschlichen Folgen, die Zweifel und Hoffnungen der Kinder, sowie einige Seltsamkeiten unserer Traditionen.

Zudem auf dieser Webseite:

Zum Inhalt:

In Holland kommt 'Sinterklaas' mit seinem Gehilfen 'Zwarte Piet' bereits am fünften Dezember zu den Kindern, während der deutsche Nikolaus noch seine Rentiere für morgen warmlaufen lässt. Wenn beide am Himmelszelt zusammenstoßen, purzeln Kekse in verkehrte Länder auf Erden und der heilige Seelenfrieden wackelt.

Ob die Heiligen den Schadensfall zwischen den Sternen begrenzen können, warum ein Pferd vom Himmel fällt, weshalb der Nikolaus an moderner Kommunikation teilnimmt, was Weihnachtsmann oder Christkind damit zu tun haben, dies und noch einiges mehr erzählt diese etwas andere Adventsgeschichte.

Kleine Warnung: Kinder nennen die Dinge beim Namen, das kann Erwachsene irritieren, besonders zur Weihnachtszeit.
Die Dialoge beruhen auf Zitaten Gleichaltriger und insb. die Anfangsbeobachtung auf einer wahren Begebenheit ;)

-> Zur Leseprobe

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Sowie enthalten im Sammelband der Folgen 1-4, als Taschenbuch (€12,90) oder E-Book (€4,99).


Magische Elternrealität 3 - Glaubst du an den Weihnachtsmarktmann?Diese Nikoläuse waren der Anfang der Reihe:
"Magische Elternrealität":

Wie eine Mutter in die Zwickmühle der Kinderfragen zu Weihnachts- und Osterbräuchen getrieben wird, derweil ihre Tochter den keimenden Realitätssinn ungeniert mit Fantasien vermixt, beschreiben diese provokanten Schmunzelgeschichten für Erwachsene, insbesondere Eltern und Großeltern.

Premiere der neuen Folgen immer im aktuellen Autoren-Adventskalender!

Damit Sie ebenso 'warmlaufen' wie die Rentiere, zuvor zwei kleine Adventsgedichte:

Am fünften Dezember

Morgen, Kinder wird’s was geben,
der Nikolaus hat schon gepackt,
das Rentier fliegt wie um sein Leben,
der Schlitten im Sommer neu gelackt.
Was soll er das Jahr über sonst auch tun,
außer putzen, renovieren und auszuruhen.

Vergesst heute Abend bloß nicht die Schuhe,
zum Schlafen findet ihr doch keine Ruhe,
wie gerne würdet ihr ihn sehen,
das kann die Mutter nicht verstehen.
Sie wartet genervt auf Kinderzimmerstille,
sucht Nüsse, Äpfel und ihre Brille.

Nach all dem Warten und Stiefel polieren,
wird es noch vor Mitternacht passieren.
Seine Arbeit beginnt, sobald ihr ruht,
dass keiner sieht, was er in die Schuhe tut.
Flöge er erst am sechsten los,
wäre die Enttäuschung groß.
Denn in der halben Nacht das ganze Land,
da würden vom Tempo die Kufen verbrannt.

Morgen, Kinder wird’s was geben,
weil es heute schon geschieht,
hört den Schlitten lautlos schweben,
seht den Unsichtbaren, singt ihm ein Lied.


Wer rennt im Advent?

Es ist Advent Advent,
wenn Mutter in die Läden rennt.
Zwischen Klopapier und Linsen
sieht sie Weihnachtsmänner grinsen.
Allüberall, teuer oder Sonderangebot,
glitzert Süßkram, überwiegend rot.
Auf der Liste noch die Rezept-Zutaten,
flott gekritzelt, manches muss sie raten.
Sie greift schnell alles aus Regalen
und wartet Stunden auf´s Bezahlen.

Es ist Advent Advent,
wenn Vater in die Kneipe rennt.
Der Tannenduft steigt ihm zu Kopf,
zuhause klappern Ofen und Topf,
die Kinder brüllen: „Wann wird beschert?
Ich will Pferd, Auto und Puppenherd.”
Mutter fragt um ein Abendkleid
sowie ähnliche Bescheidenheit.
Er schaut seufzend ins Portemonnaie,
noch ein Bier tut weniger weh.

Es ist Advent Advent
wenn das Kind zum Adventskalender rennt.
Den Inhalt muss es vor der Schule wissen,
in Schokolade wird gleich rein gebissen,
am Säckchen für morgen fragend gefühlt,
und alle anderen durcheinander gewühlt.
Ach, bemüht sich die Mutter noch so sehr,
im Kalender der Freunde ist besseres und mehr.
Ein Blick aus dem Fenster, es hat nicht geschneit
das raubt den kindlichen Rest der Fröhlichkeit.

Es ist meist der Advent Advent,
wenn man es jetzt mal beim Namen nennt,
weder friedlich noch fromm noch leise,
doch mag ich ihn, auf meine Weise.
Advent Advent, bleibt was jeder daraus macht,
die einen lassen sich jagen, die anderen lächeln sacht.
Ich zünd´ jetzt eine Kerze an, für alle die da rennen
seh´ ihr ruhig zu und geh´ danach besinnlich pennen.


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